Tag 2 der ETT 2026 von Marburg nach Meschede: Königsetappe und Wetterkapriolen
1.500 Höhenmeter, stürmischer Gegenwind und ein fantastischer Teamgeist
Wir sind gut in Meschede angekommen! Der zweite Tag der Euro-Tandem-Tour (ETT) 2026 hatte es in sich und forderte unsere Waden ordentlich heraus. Mit beeindruckenden 1.500 Höhenmetern stand heute die Etappe mit den meisten Steigungen auf dem Programm. Es ging nahezu konstant bergauf. Doch die Strecke an sich war nicht einmal unsere größte Herausforderung – der wahre Kampf des Tages wurde mit dem Wettergott ausgetragen.
Ein inspirierender Abschied aus Marburg
Der Tag begann jedoch zunächst sehr feierlich vor der Jugendherberge in Marburg. Wir durften uns über eine wunderbare Verabschiedung durch Herrn Maarten Kubeja, den stellvertretenden Vorsitzenden der Blista, sowie Frau Dünnebier, die Marburger Stadträtin für Sport und Soziales, freuen. Mit sehr intelligenten, treffenden Worten zum Thema Inklusion haben sie uns auf den Weg geschickt – eine wertvolle Motivation für die anstehenden Höhenmeter.
Landschaftsidylle und ein Mittagessen im Kino
Auf den ersten Kilometern ging es durch eine landschaftlich fantastische Kulisse stetig bergauf. Zur wohlverdienten Mittagspause erreichten wir Bad Berleburg und kehrten im „Capitol“ ein – einem richtig toll umgebauten Kino. Bei sehr nettem und gutem Service stärkten wir uns mit einem köstlichen Linsenragout für die zweite Tageshälfte.
Das steilste Stück – vor laufenden Kameras!
Frisch gestärkt ging es im Anschluss in Richtung Winterberg – das steilste Stück der gesamten Tour stand an! Hier bekamen wir besondere Begleitung: Ein Kamerateam des WDR hat uns auf diesem anspruchsvollen Abschnitt gefilmt. In Winterberg angekommen, wurden wir zudem herzlich von Herrn Bürgermeister Beckmann empfangen.
Neugierig, wie wir uns auf der Strecke geschlagen haben? Hier geht es zum schönen Bericht des WDR
Sturm, Regen und rote Bäckchen
Ab Winterberg zeigte das Wetter dann sein raues Gesicht. Es stürmte, es regnete – wir fuhren durch echtes Herbstwetter. Es war unglaublich anstrengend, gegen den Wind anzukämpfen, aber ganz ehrlich: Es macht auch riesigen Spaß, sich als Team durch solche Bedingungen zu beißen. Alle haben großartig durchgehalten. Zwar kamen wir ziemlich erschöpft und mit roten Bäckchen im Ziel an, aber alle sahen richtig gut und glücklich aus.
Der krönende Abschluss dieses harten Tages war die Ankunft an unserem schönen Hotel direkt am Hennesee. Dort wurden wir von Bürgermeister Weber herzlich in Meschede begrüßt, bevor es für alle endlich unter die langersehnte, heiße Dusche ging.