Tag 3 der ETT 2026: Ein Tag im Sattel und die Helden im Hintergrund

Heute hieß es: Fokus voll auf den Sport! An Tag 3 unserer Tour standen zur Abwechslung mal keine offiziellen Empfänge oder Reden auf dem Programm. Es ging einfach nur um das, was wir am liebsten tun – Radeln.

Ein plötzlicher Anstieg und perfektes Wetter-Timing

Der Morgen startete landschaftlich wunderschön, als wir von Meschede aus zunächst flott bergab rollten. Doch die Entspannung währte nicht lange: Völlig unvorbereitet und noch nicht einmal richtig warmgeradelt, baute sich plötzlich ein richtig schwieriger, knackiger Anstieg vor uns auf. Ein echter Kaltstart für die Muskeln! Danach konnten wir die Fahrt durch das herrliche Nordrhein-Westfalen aber in vollen Zügen genießen.

In Altena wartete zur Mittagspause eine wunderbare Überraschung auf uns. Ein kroatisches Restaurant hatte extra für unser Peloton seine Türen geöffnet – und das, obwohl dort eigentlich Ruhetag war! Wir wurden super nett bewirtet, die Portionen waren riesig und alle waren rundum glücklich. Der Wettergott meinte es heute ebenfalls extrem gut mit uns: Genau während wir drinnen im Trockenen saßen und schlemmten, regnete es sich draußen kräftig aus. Als wir wieder in die Sättel stiegen, war alles schon wieder trocken.

Fliegender Wechsel: Von Motorrädern auf Fahrräder

Auf dem Weg in Richtung Hagen gab es ein weiteres kleines Highlight auf der Strecke. Unsere treue Begleitung der Polizei-Motorräder verabschiedete sich – doch statt uns alleine weiterfahren zu lassen, stießen Polizisten auf Fahrrädern zu uns und eskortierten uns weiter. Eine richtig tolle Aktion, die super in unser Feld passte!

100 Kilometer und ein Hoch auf unsere Freiwilligen!

Am Ende des Tages standen stolze 100 Kilometer und erneut nicht wenige Höhenmeter auf dem Tacho. Das anspruchsvolle Profil ging allerdings auch am Material nicht spurlos vorbei. Wir hatten heute leider ein paar Pannen zu viel, weshalb unser Besenwagen ordentlich zu tun bekam.

Dieser pannenreiche Tag ist der perfekte Moment, um unsere fantastischen Freiwilligen ins Rampenlicht zu rücken, ohne die diese Tour niemals möglich wäre:

  • Stefan: Unser Retter im Besenwagen, der unermüdlich alle aufsammelt, die nicht mehr weiterkönnen.

  • Dieter: Der Meister des Gepäckwagens, der Tag für Tag unsere Taschen ein- und auslädt und ganz nebenbei noch die schweren Fahrräder stemmt.

  • Peter: Unser absoluter Held des mobilen Radservices! Wenn alle anderen nach der Etappe schon gemütlich beim Essen und Trinken sitzen, schraubt Peter noch. Ohne ihn geht hier gar nichts. Er besorgt Ersatzteile, erfindet kreative Lösungen, bastelt, baut und hält unsere Räder am Laufen. Er ist schlichtweg fantastisch!

Mit funktionierenden Rädern und dankbaren Herzen freuen wir uns nun auf Tag 4.

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Tag 4 der ETT 2026: Berührende Begegnungen, eine wichtige Botschaft und eine Fährfahrt über den Rhein

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Tag 2 der ETT 2026 von Marburg nach Meschede: Königsetappe und Wetterkapriolen